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Geschichte

150 erfolgreiche Unternehmensjahre in Haselünne

Alles begann am 05.September 1869 in der Neustadtstraße in einem frei gemachten Zimmer mit einem ersten Ladengeschäft für Textilien.
Johann Heinrich Wübben - daher lautet auch heute noch der offizielle Firmenname J.H. Wübben - eröffnete dort neben dem damals üblichen Reisegeschäft für Textilien einen ersten festen Standpunkt zusammen mit seiner Frau Johanna. Wie damals üblich wurde vor allem während des Reisegeschäftes, welches Johann Heinrich mit Pferd und Wagen weit hin über das Land zu den Bauern führte, z.B. auch nach Börger, Löningen, Ankum und Grafeld, aber auch bis in den Norden über Berssen und Sögel, häufig mit Naturalien wie Flachs und Wolle bezahlt. Diese Naturalien wurden in großen Ballen zu den Spinnereien gesandt und fanden dann in Form von Textilien den Weg zurück wieder in das Ladengeschäft.
Im Jahr 1881 waren die Geschäftsräume in der Neustadtstrasse zu klein geworden und so erwarb Johann-Heinrich das einem Herrn Voßkuhl in Freren gehörende Haus in der Hasestr. 24, welches vorher auch eine Zeit lang als Schwestern- und Krankenhaus gedient hatte.
In den folgenden Jahren wurden hier übrigens zeitweilig auch Fahrräder und Nähmaschinen verkauft.
In der 2. Generation folgte bald darauf der Sohn von Johann-Heinrich, Adolf Wübben, der mit seiner Frau Greta den Geschäftsbetrieb weiter führte. Adolf Wübben konnte den Geschäftsbetrieb an der Hasestraße weiter ausbauen. Aber auch das Reisegeschäft florierte und Adolf Wübben fuhr nach dem Ende des 1. Weltkrieges mit dem 2. Auto in der Hasestadt über Land, einem sogenannten Opel Laubfrosch.
Die Tochter von Adolf und Greta Wübben – Emma – übernahm in der dritten Generation zusammen mit ihrem aus einer Kaufmannsfamilie in Bremen-Vegesack stammenden Ehemann Adolf Rülander kurz vor dem Beginn des 2 Weltkrieges die Geschäfte in der Hasestr.. Leider verstarb Emma Rülander früh an Krebs und so führte Adolf Rülander das Geschäft dann zusammen mit seiner 2. Ehefrau Dorothea weiter. Das Reisegeschäft wurde überwiegend eingestellt und dafür wurden die Geschäftsräume in der Hasestraße umgebaut und erweitert, um mit dem ständig zunehmenden Kundenverkehr Schritt halten zu können und den Ansprüchen an ein modernes Ladengeschäft genügen zu können. Der für längere Zeit letzte Umbau erfolgte 1962: Damals erhielt das Haus seine Schaufensterfront mit den markanten schwarzen Fliesen, die sicherlich noch so manchem Haselünner in Erinnerung ist.
Danach folgte eine längere Zeit, in der das Geschäft zwar weiter geführt, aber – den familiären Umständen geschuldet- nicht weiter ausgebaut wurde. Im Jahr 1974 verstarb Adolf Rülander und seine Frau Dorothea führte das Geschäft 18 Jahre alleine weiter. Hier wurde quasi eine halbe Generation übersprungen, denn erst im Jahr 1992 fand sich mit Thomas Rülander, dem Sohn von Adolf und Dorothea, ein Nachfolger aus der 4. Familiengeneration.
Thomas Rülander startet 1992 auf 80 qm. Nach kleineren Renovierungsarbeiten im Geschäft musste 1996 der Garten in der Hasestraße weichen und dort wurde ein 2-geschossiger Anbau errichtet, der die Verkaufsfläche auf 250 qm erweiterte. Gleichzeitig wurde die 1962 errichtete Schaufensterfront zurückgebaut und die Fassade erhielt im Rahmen der Stadtsanierung wieder ihre ursprüngliche Sandsteinfront. Die schwarzen Fliesen hatten ausgedient.
1999 folgte die Eröffnung einer Filiale in Lingen, die bis heute Bestand hat.
Die neue Verkaufsfläche an der Hasestraße wurde schon bald wieder zu klein, bot aber keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr und so sah sich Thomas Rülander nach einem neuen Standort in der Stadt um.

Mit der Plesse wurde eine Möglichkeit gefunden, sich im Stadtgebiet in unmittelbarer Nähe zum Rathaus und zum Plesseparkplatz zu erweitern.
Im März 2007 war es soweit und der erste Bauabschnitt mit 1000 qm Verkaufsfläche wurde eröffnet. Zu dem bisherigen Angebot von Damenmode kam neu eine Herrenabteilung hinzu. Da auch dieses neue Konzept von den Kunden gut und gerne angenommen wurde, entschloss sich Thomas Rülander an der Plesse noch weiter auszubauen und im Jahr 2014 wurde ein Anbau mit drei weiteren Giebeln eröffnet, so dass die Geschäftsfläche heute 2200 qm beträgt.
Heute finden Kunden und Kundinnen einen modernen Gebäudekomplex mit übersichtlich gegliederten Abteilungen. Im Untergeschoß befindet sich die Damenmodeabteilung von klassisch bis modern und die StyleZone mit junger Damen-Mode.
Im Obergeschoss befindet sich mit der Abteilung CurvyStyle das größte Angebot für Anschlussgrößen (ab Gr. 46) im Emsland, die Herrenabteilung mit einer großen Fläche für Anzüge und Co. und der klassischen Herrenmode sowie die StyleZone für Jungs und junge Männer. Ebenfalls befindet sich im Obergeschoss eine LoungeZone mit Cafe, die zur Pause beim Einkaufen einlädt.

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